Sowjetischer Soldatenfriedhof

Etwas abgelegen am Hang, Am Vörösdomb 59 (Nähe Krankenhaus), umschlossen vom Wald, liegt der Sowjetische Soldatenfriedhof. Der Soldatenfriedhof ist die letzte Ruhestätte von rund 300 gefallenen Soldaten. Oberwart mit ca. 7500 Einwohner hat insgesamt 6 Friedhöfe, und zwar für Katholiken, Evangelische, Reformierte, Juden, sowie der Armenfriedhof, auch Gemeindefriedhof und der Sowjetische Soldatenfriedhof. Der Grabstein in der Mitte des Friedhofes erinnert an zwei Männer, die im Juli 1945, also nach Kriegsende, "bei der Erfüllung ihrer Dienstpflichten" ums Leben kamen. Außerdem ist ein Kind auf dem Friedhof beerdigt, von dem man nur den Nachnamen kennt: Der Name lautet Morozow.

Juni 2016: 38 gefallene Soldaten der Sowjetarmee in Oberwart beigesetzt: Im April 2016 wurden in Welten sowjetische Kriegsgefallene aus dem Zweiten Weltkrieg durch das Österreichische Schwarze Kreuz exhumiert.

Wladimir Komarow, Pjotr Tereschenko, Tochan Bekberdijew und 35 weitere Soldaten zwischen 20 und 25 Jahren lagen rund 70 Jahre in einem Obstgarten in den Weltener Bergen vergraben. Entdeckt wurde das Massengrab aus dem Zweiten Weltkrieg durch einen Hinweis einer 91-jährigen Zeitzeugin.

Die Gräber und Soldaten wurden vom Erzbischof Mark von Egor'evsk der Kathedrale zum Hl. Nikolaus gesegnet, welche anschließend in einer ehrenvollen Zeremonie bestattet wurden.

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